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Gründe

Es gibt viele Gründe, wieso eine Spenderinsemination (oder donogene Insemination; DI) empfohlen werden muss. Es soll zwischen absoluten und relativen Ursachen zu unterschieden werden.
Absolute Gründe ohne Therapiealternativen sind: Azoospermie (keine Spermien), keine Produktion von funktionstüchtigen Spermien, genetische Gründe (Erbkrankheiten), Zustand nach bösartigen Erkrankungen (zB. Hodenkrebs) mit nachfolgender Chemo- oder Strahlentherapie.
Relative Gründe sind vielfältig. Alternativen wie ICSI oder TESE wurden vielleicht bereits probiert, jedoch ohne Erfolg. Auch in solchen Fällen kann eine Spenderinsemination (DI) erwogen werden.

Keine Behandlungen dürfen in der Schweiz gemacht werden, wenn zur Familienbildung ein männlicher Partner fehlt. Das Gesetz schreibt zwingend vor, dass nur verheiratete verschiedengeschlechtliche Paare behandelt werden dürfen.

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Vorabklärungen

Erste Konsultation:
Nach erfolgter Anmeldung werden Sie in einem ersten Gespräch über alle Aspekte der Behandlung informiert. Häufig ist es nötig, viele Fragen zu beantworten und Bedenken und Ängste auszuräumen. Einen grossen Stellenwert haben die Informationen zum medizinischen Teil der Therapie, zur gesetzlichen Situation und Angaben zu der Spenderrekrutierung. Ein Vertrag regelt die juristischen Aspekte. Mit der Unterschrift, welche aber erst nach einer angemessenen Bedenkfrist geleistet werden darf, geben Sie den Behandlungsauftrag.

Voruntersuchungen bei der Frau:
Neben einer Hormonbasisdiagnostik werden in einigen Fällen auch die Eileiterdurchgängigkeit geprüft werden müssen.
Genaueres zu den diagnostischen Schritten erfahren Sie unter ova-ivf.ch

Vorbereitung

Wegen deutlicher tieferen Erfolgsaussichten werden Insemination nur selten in einem natürlichen, das heisst unbehandeltem Zyklus durchgeführt. Folgende Vorbereitungen bieten sich an:

Verwendet werden Medikamente (Tabletten oder Spritzen) zur Reifung von Eizellen und zum Auslösen des Eisprunges. Die meisten Substanzen sind schon mehr als 30 Jahre im Gebrauch und somit gut bekannt und untersucht. Alle Medikamente sollen nur vom ausgebildeten Facharzt abgegeben werden. Eine strikte Kontrolle mittels Ultraschall ist Voraussetzung. Hauptprobleme: Mehrlingsrisiko, Zystenbildung.

· Clomifene Citrat (CC): (Serophen®, Clomid®)
Tabletten zur peroralen Einnahme. 1-2 Tabletten täglich über 5 Tage, in der Regel vom 3. – 7. Zyklustag. Indirekte Wirkung über die Hirnanhangsdrüse: mehr FSH und LH wird produziert. Ultraschallkontrollen zur Ueberwachung der Wirkung auf die Eierstöcke sind nötig!

· Follikelstimulierendes Hormon (FSH): Gonal-F® oder Puregon® (rekombinant); Fostimon® (urinär)
Wirkstoff zur Injektion. Tägliche Spritzen sind nötig über 8 – 12 oder mehr Tage. Direkte Stimulation der Eierstöcke, wo das Follikelwachstum angeregt wird.

· Humanes Menopausengonadotropin (HMG): Menopur® oder Merional®
Gemisch von FSH und LH (Luteinisiernendes Hormon). Gleiche oder ähnliche Wirkung wie reines FSH (s. oben). Ebenfalls Injektionen täglich.

Alle Medikamente haben den Nachteil, dass die Reaktion nicht immer vorhersehbar und planbar ist. Deshalb sind uU engmaschige und exakte Ultraschallkontrollen n&ou